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COVID-19-Teststrategie: 3-Punkte-Neuausrichtung


Trotz Impfung: Neue Mutationen des Coronavirus SARS-CoV-2 machen eine Neujustierung der COVID-19-Teststrategie nötig, damit die erfolgreiche Pandemiebekämpfung der vergangenen Monate nicht wie im Herbst 2020 einen dramatischen Wendepunkt erreicht.

Der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) hat seine Forderungen an die Entscheider in Bund und Ländern in drei Punkten zusammengefasst:
 

PCR-Testpflicht für Einreisende aller Risikogebiete

Einreisende aus Risikogebieten im PCR-Verfahren testen

 

Alle Einreisenden aus allen Risikogebieten müssen im PCR-Verfahren getestet werden: binnen Tagesfrist vor (Massentransportmittel/Pauschalreisende) oder nach der Einreise (Individualreiseverkehr: PKW, Wohmobil, Motorrad etc.) sowie ein weiteres Mal fünf Tage nach der Einreise im lokalen, ärztlich geführten Testzentrum. Um eine hohe Akzeptanz zu erreichen, sollen diese PCR-Tests für Reiserückkehrer kostenfrei sein.



Mindestens 5-tägige Quarantäne

 

Zwischen der Einreise aus Risikogebieten und dem zweiten PCR-Test nach fünf Tagen muss eine Quarantäne-Pflicht bestehen.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten: Mindestens fünftägige Quarantäne
Nichtärztliche Testzentren schließen

Stopp gewerblicher Schnelltests

 

Gewerbliche Schnelltest-Zentren schließen: Coronavirus-Infektionen asymptomatischer Personen bleiben durch Antigen-Schnelltests viel zu häufig unerkannt - mit fatalen Konsequenzen gerade bei Coronavirus-Muationen. Öffentliche Mittel sollten nicht mehr an kommerzielle Schnelltester fließen, sondern für zuverlässige, aussagekräftige PCR-Tests im Facharzt-Labor eingesetzt werden.